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Was sind assistierte Reproduktionstechniken

Assistierte Reproduktionstechniken (ART) für die Behandlung von Unfruchtbarkeit umfassen eine Reihen von Verfahren zur kontrollierten Manipulierung von Geschlechtszellen (Eizellen und Spermatozoiden) und/oder Embryonen in hochspezialisierten Laboratorien für die Durchführung von Intrauterinen Inseminationen (IUI) und In-Vitro-Fertilisationen (IVF)

Andere Techniken wie die Aufbewahrung von eingefrorenen oder vitrifizierten Embryonen (Kryokonservation von Embryonen) sowie die Präimplantationsdiagnostik entstanden als Konsequenz der In-Vitro-Fertilisation.

Das Vorliegen einer Unfruchtbarkeit bedeutet nicht zwangsläufig, dass ART die erste Option sind. Es gibt Fälle, in denen die Ursache eine leichte Störung ist, die mit konventionelleren Behandlungen oder einer Anpassung des Lebensstils zur Förderung der Gesundheit und der reproduktiven Gewohnheiten behoben werden kann. Wenn diese Alternativen nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, ist es ratsam, auf ART zurückzukommen.

Theoretisch können ART durch spezielle Zell- oder Embryospendetechniken fast alle reproduktiven Probleme lösen, außer in Fällen schwerwiegender Erkrankungen sowie bei fehlendem Uterus (oder Gebärmutter). Das bedeutet aber nicht, das alle Frauen mit assistierten Reproduktionstechniken behandelt werden können oder, dass alle behandelten Frauen eine Schwangerschaft erzielen.  Je nach Alter der Patientin ist es möglich, dass allgemein in etwa 30-40% der Fälle der erst Behandlungszyklus erfolgreich ist und in 50-60% der Fälle nach drei Zyklen eine Schwangerschaft erzielt wird. Es muss berücksichtigt werden, dass die Schwangerschaften durch assistierte Reproduktionstechniken fragiler sind als natürliche Schwangerschaften, was mehr ektopische Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche zur Folge haben kann.

 

WICHTIGKEIT DES GESUNDHEITSZUSTANDES BEI DER ANWENDUNG VON ART

Die Anwendung von assistierten Reproduktionstechniken umfasst eine Reihe von medizinischen und chirurgischen Behandlungen die oftmals lange dauern und ein potentielles Risiko mit sich bringen.

Daher ist es wichtig, dass die Gesundheit der Frau, die eine Behandlung mit ART sucht, so gut und risikofrei wie möglich ist. Dies bedeutet nicht, dass Frauen, die an chronischen Krankheiten (z.B. Diabetes) leiden, sich nicht diesen Techniken unterziehen können, aber sie müssen bestmöglich kontrolliert werden.

In Spanien legt das Gesetz 14/2006 vom 26. Mai über Techniken der assistierten menschlichen Reproduktion in Artikel 3 die persönlichen Bedingungen für die Anwendung von ART fest. Gemäß dieses Gesetzes sind sie nur anzuwenden, wenn realistische Erfolgschancen vorliegen, sie kein schwerwiegendes körperliches oder geistiges Gesundheitsrisiko für die Frau oder den möglichen Nachkommen darstellen und die Frau ihre freie und bewusste Einwilligung erteilt hat, nachdem sie angemessen über die Erfolgschancen, Risiken und Bedingungen der Anwendung informiert wurde.

Wenn eine alleinstehende Frau oder ein Paar die Alternative der assistierten Reproduktion nutzen wollen, ist es wichtig, dass sie den Augenblick nutzen, um ihre Lebensgewohnheiten zu verbessern und so die bestmögliche Atmosphäre für das gewünschte Kind schaffen. Tabak, Alkohol und andere Giftstoffe sollten sie ab diesem Moment aufgegeben, Sport treiben, gesund essen und zusätzliche Vitamine einnehmen.

 

BEWERTUNG DER UNFRUCHTBARKEIT

Der erste Schritt für die Behandlung ist eine Bewertung der Unfruchtbarkeit und eine Untersuchung des Partners, falls die Frau in einer Partnerschaft lebt.

Diese Untersuchung zielt darauf ab, wenn möglich die Ursache der Unfruchtbarkeit festzustellen und gleichzeitig den Gesundheitszustand der Frauen, die schwanger werden möchten, zu ermitteln.

Es ist wichtig, festzustellen, ob beim Mann oder der Frau Infektionskrankheiten oder Genveränderungen vorliegen, die vererbt werden können, da das Ziel der Behandlung die Geburt eines gesunden Kindes ist.

Beim Termin in der Klinik wird die persönliche und familiäre Krankengeschichte beider Partner erfragt. Außerdem müssen Angaben zur reproduktiven Vorgeschichte gemacht werden, falls einer oder beide Partner vorherige Partner hatten und, ob sie Kinder mit diesen haben oder nicht.

Die Untersuchung des Mannes ist unkomplizierter als die der Frau, da üblicherweise eine als Spermiogramm bekannte Analyse des Samens genügt.

Diese Analyse ermöglicht es, zu ermitteln, ob die Samenflüssigkeit Spermatozoiden enthält und ob deren Anzahl und Qualität angemessen sind.

Für die Untersuchung muss der Mann 3-7 Tage Abstinenz üben und am vereinbarten Tag in einem sauberen Gefäß (welches in jeder Apotheke erhältlich ist) per Masturbation Samenflüssigkeit abfüllen und umgehend einreichen, idealerweise innerhalb einer Stunde. Falls der Patient vor Kurzem unter Fieber gelitten hat oder nicht das gesamte Ejakulat abgefüllt werden konnte, muss er das Labor über diese Umstände unterrichten.

 

Veränderungen, die das Sperma aufweisen kann:

Geringes Volumen des ejakulierten Spermas

Geringe Anzahl an Spermatozoiden (Ogliospermie)

Reduzierte Mobilität (Asthenozoospermie)

Abnormale Form der Spermatozoiden (Teratozoospermie)

Fehlen von Spermatozoiden (Azoospermie).

 

Manchmal muss das Spermiogramm durch einen Spermienkapazitationstest vervollständigt werden.

Im Augenblick der Ejakulation ist der Spermatozoid nicht imstande, die Eizelle zu befruchten, denn für diese Funktion müsste er sich von der Samenflüssigkeit trennen und diese “Kapazität” durch die sogenannte  Kapazitation erwerben.

Bei der natürlichen Reproduktion erfolgt die Kapazitation während des Aufstiegs der Spermatozoid in der Vagina (wo das Ejakulat abgegeben wird) zum Eileiter (wo die Befruchtung stattfindet, wenn Spermie und Eizelle aufeinander treffen). Selbstverständlich ist dieser natürliche Prozess im Labor nicht möglich.

Die am häufigsten verwendete Technik für die Kapazitation von Spermatozoiden im Labor nennt sich “swim up”, was soviel bedeutet wie „nach oben schwimmen“. Die Spermatozoiden sind Zellen mit einer ausgeprägten Bewegungsfähigkeit, sodass sie nach der Zentrifugierung in einem Nährmedium aus dem Röhrchen „schwimmen“ können. Die Spermatozoiden, die zurückbleiben, sind unbeweglich (und wahrscheinlich unfähig, die Eizelle zu befruchten), tot oder andere Zelltypen.

Die ausgewählten Spermatozoiden können für alle Reproduktionstechniken verwendet werden.

Die Bildung eines Spermatozoiden dauert drei Monate, und er braucht einen weiteren Monat, um vom Hoden bis zu dem Ort (Samenbläschen) zu wandern, von dem aus er ejakuliert wird. Das muss berücksichtigt werden, wenn ein Spermiogramm pathologisch ausfällt.

Das Ergebnis muss drei Monate später bestätigt werden, da manchmal das folgende Spermiogramm wieder normal sein kann.

Neben der Untersuchung der Spermatozoiden wird der Mann um einen Bluttest gebeten, um die Übertragung von Infektionskrankheiten wie Syphilis, HIV/AIDS und Hepatitis auf den Nachkommen auszuschließen.

 

Die Untersuchung der Frau ist komplizierte und kann unangenehm für sie sein. Das liegt daran, dass die Rolle der Frau bei der Reproduktion komplexer ist als die des Mannes und, dass die Geschlechtsorgane im Bauchinneren liegen und schwieriger zu erreichen und zu überwachen sind.

Nichtsdestotrotz konnte die Fruchtbarkeitsuntersuchung von Frauen dank des Fortschritts der Reproduktionsmedizin in den letzten Jahren vereinfacht werden.

Üblicherweise werden folgende Untersuchungen empfohlen:

Bluttest an bestimmten Tagen des Menstruationszyklus (zwischen dem 2. und 4. Tag der Regel sowie etwa eine Woche vor der nächsten Regel) um die Follikelfunktion und –reserven zu überprüfen und zu ermitteln, ob die Eierstöcke im natürlich Menstruationszyklus einen Eisprung produzieren. Diese Blutproben ermöglichen darüber hinaus, den allgemeinen Gesundheitszustand der Frau festzustellen und das Vorliegen übertragbarer Krankheiten auszuschließen.

Abstriche und Pap-Tests, wenn für nötig befunden. Diese Tests sind wichtig, um das Vorliegen von Vaginalinfektionen und das Risiko von Genitalkrebs auszuschließen.

Vaginaler Ultraschall, welcher schmerzlos und risikofrei ist und die Feststellung von möglichen organischen Veränderungen im Geschlechtstrakt (Endometriose, Myome, Polypen, usw.) ermöglicht.

  1. d) Hysterosalpingographie (HSG): Röntgenaufnahme des Genitaltrakts der Frau, welcher vor dem Zeitpunkt des Eisprunges nach Beendigung der Menstruation durchgeführt wird. Da sie über eine Kanüle durch die Vagina und den Gebärmutterhals aufgenommen wird, kann der Vorgang unangenehm für die Frau sein. Auch wenn alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, kann das Risiko einer Infektion oder die Reaktivierung einer bestehenden Infektion nicht ausgeschlossen werden, weshalb der Gynäkologe möglicherweise Antibiotika verschreibt, um dieser Situation vorzubeugen. Dieses Verfahren ermöglicht es, festzustellen, ob der Zustand der Eileiter die Union des Spermas mit der Eizelle zulässt, wenn die Analyse des Spermas normale Ergebnisse hervorgebracht hat.

Abhängig von den Ergebnissen dieser ersten Untersuchungen können weitere Untersuchungen notwendig sein. Falls notwendig, wird die Situation mit dem Ärzteteam, das das Paar betreut, besprochen, um alle Fragen zu klären.

 

EIZELLSPENDE

Die Eizellspende ist eine Zusatzleistung der IVF, die es Frauen, deren Follikelreserven aus natürlichen Gründen (frühzeitig oder aus Altersgründen) oder infolge von medizinischen oder chirurgischen Behandlungen aufgebraucht sind, ermöglicht, selbst ein Kind auszutragen.

In anderen Fällen raten wiederholte Schwangerschaftsabbrüche oder das Tragen von Erbkrankheiten von der Verwendung der eigenen Eizellen ab.

Die Eizellen einer anonymen Spenderin, die nach den gesetzlichen Vorschriften ausgewählt wurde, werden mit dem Sperma des Partners (oder eines Samenspenders) befruchtet und anschließend die Embryonen transferiert. Die Eizellspende ermöglicht eine gleichbleibende Schwangerschaftsrate unabhängig vom Alter der Frau.

Mehr Information über Eizellspende

 

PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK (PID)

PID ist ein Verfahren der frühzeitigen, pränatalen Diagnose, bei dem der durch IVF gezeugte Embryo untersucht wird, um bestimmte Gendefekte auszuschließen, sodass nur defektfreie Embryonen in den Uterus transferiert werden.

Es gibt zwei Anwendungsgebiete für PID:

Bei Frauen mit einem hohen Risiko, Kinder mit Generkrankungen (Träger von monogenen Krankheiten oder Strukturelle Chromosomveränderungen), die frühzeitig auftreten und mit den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnissen nicht heilbar sind, auszutragen, um jene Embryos für den Transfer auszuwählen, die nicht betroffen sind.

Zu therapeutischen Zwecken an Dritten: PID in Kombination mit der Ermittlung des Histokompatibilitätsantigens HLA (humanes Leukozytenantigen) in den in-vitro gezeugten Präembryonen zur Auswahl eines HLA-kompatiblen Embryos.

Eine Variante der PID ist die Genetische Untersuchung (PGS), die sich für Frauen anbietet, die mit IVF-Techniken mit niedrigem genetischen Risiko behandelt wurden, um die Erfolgschancen zu erhöhen, falls vermutet wird, dass das Fehlschlagen der bisherigen IVF-Behandlung auf chromosomale Defekte des Embryos zurückzuführen ist, was bei Frauen über 37-40 Jahren mit Schwangerschaftsabbrüchen vorkommt.

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